Ihr Wohlbefinden steht im Mittelpunkt

Sich Unterstützung zu holen, ist oft leichter gesagt als getan. Vielleicht kennen Sie den Gedanken:
„Ich schaffe das doch alleine. Es hat bisher ja auch irgendwie funktioniert.“

Viele Menschen versuchen, sich Tag für Tag durchzuhalten, neue Kraft zu sammeln und einfach weiterzumachen. Doch manchmal braucht es mehr als Durchhaltevermögen – es braucht einen geschützten Raum, Verständnis und professionelle Begleitung, um neue Wege zu finden.

Veränderung beginnt mit:

Vertrauen – darauf, mit Ihren Anliegen ernst genommen und respektvoll gehört zu werden.
Mut – sich zu öffnen, neue Perspektiven zuzulassen und vertraute Muster zu hinterfragen.
Zuversicht – daran zu glauben, dass positive Veränderungen möglich sind und Entwicklung gelingen kann.

Auf diesem Weg begleite ich Sie gerne.

Ich biete Ihnen individuelle psychotherapeutische Begleitung sowie spezialisierte MPU-Beratung mit dem Ziel, Sie in herausfordernden Lebenssituationen zu unterstützen und gemeinsam mit Ihnen Lösungen zu entwickeln.

Unser gemeinsames Ziel ist es, Ihre persönlichen Ressourcen zu stärken, neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und Sie dabei zu unterstützen, Ihre Herausforderungen sicher und nachhaltig zu meistern.

Im Mittelpunkt stehen dabei Ihre persönlichen Ressourcen: Ihre Fähigkeiten, Ihre Erfahrungen, Ihr Wissen über sich selbst, Ihre Flexibilität, Ihre Kraftquellen sowie die schönen Erlebnisse und positiven Erinnerungen, die Sie geprägt haben.

In einer sicheren und vertrauensvollen Atmosphäre können Sie über alles sprechen, was Sie bewegt und belastet. Gleichzeitig richten wir den Blick auf das, was Sie stärkt und Ihnen hilft, Ihren eigenen Weg weiterzugehen.

Sie müssen nicht länger allein zurückblicken oder an vergangenen Herausforderungen festhalten. Gemeinsam können wir daran arbeiten, Ihre Stärken zu aktivieren, neue Perspektiven zu gewinnen und Ihren Weg gestärkt und zuversichtlich weiterzugehen. Sie müssen später Ihren Weg nicht allein gehen.

 

Erklärungsmodell eines Therapie und Beratungsverlauf.

Um therapeutische Fortschritte nachvollziehbar und messbar zu machen, kann ein Beratungs- oder Therapieverlauf in vier aufeinanderfolgende Phasen gegliedert werden:

1. Erstgespräch und Orientierungsphase (Anamnese)

Kennenlernen:
Aufbau einer vertrauensvollen und tragfähigen Arbeitsbeziehung zwischen Therapeut/Coach und Patient/Mandant.

Datenerhebung:
Erfassung der aktuellen Beschwerden, des Anlassgeschehens sowie der persönlichen Lebens- und Entwicklungsgeschichte. Bei verkehrspsychologischen Fragestellungen erfolgt zusätzlich die Auswertung relevanter Unterlagen, insbesondere der Führerscheinakte.

Zielvereinbarung:
Gemeinsame Festlegung realistischer und überprüfbarer Ziele sowie Entwicklung einer individuellen Beratungs- bzw. Behandlungsstrategie.

 

2. Konzeptions- und Problembearbeitungsphase

Problemverständnis:
Entwicklung eines individuellen Erklärungsmodells, wie problematische Denk- und Verhaltensweisen entstanden sind und wodurch sie möglicherweise aufrechterhalten werden.

Intervention:
Anwendung geeigneter Methoden, z. B. kognitive Umstrukturierung, Konfrontationsübungen oder systemische Fragetechniken, um belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und nachhaltig zu verändern.

Alltagstransfer:
Bearbeitung und Reflexion von Übungen und Aufgabenstellungen, die zwischen den Sitzungen eigenständig durchgeführt werden, um die Veränderungen im Alltag zu erproben.

 

3. Stabilisierungs- und Veränderungsphase

Krisenmanagement:
Anpassung der Vorgehensweise bei Rückschlägen oder besonderen Belastungssituationen.

Verfestigung:
Einübung und Stabilisierung neuer Denk- und Verhaltensweisen, bis diese sicher und eigenständig im Alltag angewendet werden können. Dadurch wird der psychologische Entwicklungs- und Veränderungsprozess nachhaltig gefestigt.

Dokumentation:
Durch die kontinuierliche Bearbeitung von Aufgabenstellungen sowie deren Reflexion entsteht eine persönliche Dokumentation des individuellen Entwicklungs- und Veränderungsprozesses. Dies ist insbesondere in der Verkehrstherapie und MPU-Beratung von Bedeutung.

 

4. Abschluss- und Nachsorgephase

Bilanz:
Gemeinsame Bewertung der erreichten Fortschritte sowie Klärung noch offener Themen.

Rückfallprophylaxe:
Entwicklung eines individuellen Plans zum Umgang mit zukünftigen Belastungs- und Risikosituationen.

Ausschleichen:
Schrittweise Vergrößerung der Gesprächsabstände zur Förderung von Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und langfristiger Stabilität.

 

Hinweis:
Dieses Modell dient ausschließlich Informationszwecken. Es wurde ursprünglich im Rahmen meiner Diplomarbeit im Jahr 1980 entwickelt, um Patienten und Betroffenen eine strukturierte Möglichkeit zu geben, den eigenen Veränderungsprozess sowie die erzielten Fortschritte besser wahrzunehmen, zu reflektieren und einzuschätzen.

Traumatherapie

Erklärung des Vorgehen in der Traumatherapie nach meinem Arbeitsschema

In meiner Arbeit mit traumatischen Erfahrungen arbeite ich stark beziehungsorientiert. Eine sichere, vertrauensvolle therapeutische Beziehung bildet die Grundlage für den gesamten Veränderungsprozess. Im Mittelpunkt steht das Erkennen und Verstehen von unbewussten Konflikten, emotionalen Mustern und inneren Bewältigungsstrategien, die durch traumatische Erfahrungen entstanden sind. Die Behandlung orientiert sich an einem Modell mit drei aufeinander aufbauenden Phasen:

 

1. Stabilisierungsphase
Das zentrale Ziel dieser Phase ist der Aufbau einer sicheren und vertrauensvollen Beziehung sowie die Entwicklung von innerer Stabilität. Der Patient lernt, eigene Ressourcen zu aktivieren, belastende Gefühle zu regulieren und sich von überwältigenden Erinnerungen zu distanzieren. Dadurch kann er zunehmend wieder Kontrolle über das eigene Erleben und den Alltag gewinnen.

 

2. Konfrontationsphase
In dieser Phase erfolgt eine behutsame und geschützte Annäherung an die traumatischen Erfahrungen. Im therapeutischen Prozess geht es darum, die damit verbundenen verdrängten Gefühle, unbewussten Konflikte und emotionalen Musterwahrzunehmen, zu verstehen und zu verarbeiten. Ziel ist es, belastende Erfahrungen zu betrauern und ihnen eine neue Bedeutung zu geben.

 

3. Integrationsphase
In der abschließenden Phase wird das Erlebte in die eigene Lebensgeschichte eingeordnet und emotional integriert. Die traumatische Erfahrung soll nicht länger als überwältigend im Hier und Jetzt erlebt werden, sondern als ein Teil der persönlichen Vergangenheit verstanden werden. Heilung durch Verstehen bedeutet, Zusammenhänge zu erkennen, innere Konflikte zu lösen und die eigene Lebensgestaltung wieder stärker aus der Gegenwart heraus zu bestimmen.